#MüllistMist

#9 Wilhelm Mauss, Statt Asien: Kreisläufe

In dieser Folge spreche ich mit dem Chef eines Parade-Kreislaufunternehmens.

Wilhelm Mauss, Geschäftsführer der Firma Lorenz, hat mich zu sich eingeladen und schildert mir im Gespräch, wie er den schwäbischen Hersteller von Wasserzählern auf “Kreislaufwirtschaft” gebürstet hat. Und dabei hatte er zunächst gar nicht hehre Nachhaltigkeitsziele im Kopf, sondern schlicht die Rettung der Fertigung am Standort in Deutschland.

Und die Lehre lautet – soviel sei schon verraten – einfach … mal machen. Keine Konzepte, keine Theorien – Taten zählen.

Zum Schluss schauen wir mit Wilhelm Mauss gemeinsam in den Spiegel.

#MüllistMist

#6 Harald Prokscha, Möbelleben verlängern

Möbel.

Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚beweglich‘.

Ursprünglich für die Ewigkeit gemacht. Oder doch zumindest für Generationen. Tisch, Bett, Schrank, Stuhl. Sie alle wurden im Erbwege weitergegeben.

Die Sperrmüll-Abholungen in den Städten zeigen heute ein anderes Bild: Da stehen Tisch, Bett, Schrank und Stuhl neben anderem Hausrat, um entsorgt zu werden.

Darüber spreche ich mit Harald Prokscha, Mitinitiator von WEITERGEBEN ORG, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, möglichst viele Möbel vor dem Verbrennen zu bewahren.

#MüllistMist

#7 Christian + Johannes, Biomüll zu Mist

Unser Boden.
Darauf gehen wir, darauf bauen wir, darauf pflanzen wir, was uns ernährt.


Jedes Jahr verliert die Menschheit etwa zehn Millionen Hektar fruchtbaren Boden – ein Fläche größer als die Österreichs.

Die beiden Jungunternehmer Christian Gärtner und Johannes Luschitz tüfteln an einem Gerät für die Küche, das Biomüll in echten Kompost verwandelt. “In 48 Stunden”, wie sie versprechen. Und so bequem wie möglich.

Geht es nach ihnen, ist die Herstellung von Kompost keine langwierige Geschichte mehr, sondern innerhalb kürzester Zeit vollbracht. Und unkompliziert und geruchslos soll sie obendrein sein. Ich lasse mir das von den beiden genauer erklären. Wie, bitte, soll das gehen?

#MüllistMist

#8 Maayke Damen, Partnervermittlung für Material

Börsen sind traditionsreiche Einrichtungen.

Moderne Börsen sind organisierte Umschlagplätze für allerlei: Waren, Dienstleistungen, Finanzprodukte oder Strom.

Die “Excess Materials Exchange” ist eine davon. Sie handelt mit Überschüssigem.

Maayke Damen, eine der Gründerinnen, erzählt, wie sie Unternehmen unterstützen. Credo: Der Abfall des einen, ist das Material, das ein anderer brauchen kann. Ich muss ihn nur finden.

Sie selber nennt die Plattform eine Partnervermittlungs-Agentur für Materialien aller Art.

#MüllistMist

#6 Harald Prokscha, Möbelleben verlängern

Möbel.

Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚beweglich‘.

Ursprünglich für die Ewigkeit gemacht. Oder doch zumindest für Generationen. Tisch, Bett, Schrank, Stuhl. Sie alle wurden im Erbwege weitergegeben.

Die Sperrmüll-Abholungen in den Städten zeigen heute ein anderes Bild: Da stehen Tisch, Bett, Schrank und Stuhl neben anderem Hausrat, um entsorgt zu werden.

Darüber spreche ich mit Harald Prokscha, Mitinitiator von WEITERGEBEN ORG, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, möglichst viele Möbel vor dem Verbrennen zu bewahren.

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#7 Christian + Johannes, Biomüll zu Mist

Unser Boden.
Darauf gehen wir, darauf bauen wir, darauf pflanzen wir, was uns ernährt.


Jedes Jahr verliert die Menschheit etwa zehn Millionen Hektar fruchtbaren Boden – ein Fläche größer als die Österreichs.

Die beiden Jungunternehmer Christian Gärtner und Johannes Luschitz tüfteln an einem Gerät für die Küche, das Biomüll in echten Kompost verwandelt. “In 48 Stunden”, wie sie versprechen. Und so bequem wie möglich.

Geht es nach ihnen, ist die Herstellung von Kompost keine langwierige Geschichte mehr, sondern innerhalb kürzester Zeit vollbracht. Und unkompliziert und geruchslos soll sie obendrein sein. Ich lasse mir das von den beiden genauer erklären. Wie, bitte, soll das gehen?

#MüllistMist

#8 Maayke Damen, Partnervermittlung für Material

Börsen sind traditionsreiche Einrichtungen.

Moderne Börsen sind organisierte Umschlagplätze für allerlei: Waren, Dienstleistungen, Finanzprodukte oder Strom.

Die “Excess Materials Exchange” ist eine davon. Sie handelt mit Überschüssigem.

Maayke Damen, eine der Gründerinnen, erzählt, wie sie Unternehmen unterstützen. Credo: Der Abfall des einen, ist das Material, das ein anderer brauchen kann. Ich muss ihn nur finden.

Sie selber nennt die Plattform eine Partnervermittlungs-Agentur für Materialien aller Art.

#MüllistMist

#6 Harald Prokscha, Möbelleben verlängern

Möbel.

Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚beweglich‘.

Ursprünglich für die Ewigkeit gemacht. Oder doch zumindest für Generationen. Tisch, Bett, Schrank, Stuhl. Sie alle wurden im Erbwege weitergegeben.

Die Sperrmüll-Abholungen in den Städten zeigen heute ein anderes Bild: Da stehen Tisch, Bett, Schrank und Stuhl neben anderem Hausrat, um entsorgt zu werden.

Darüber spreche ich mit Harald Prokscha, Mitinitiator von WEITERGEBEN ORG, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, möglichst viele Möbel vor dem Verbrennen zu bewahren.

#MüllistMist

#7 Christian + Johannes, Biomüll zu Mist

Unser Boden.
Darauf gehen wir, darauf bauen wir, darauf pflanzen wir, was uns ernährt.


Jedes Jahr verliert die Menschheit etwa zehn Millionen Hektar fruchtbaren Boden – ein Fläche größer als die Österreichs.

Die beiden Jungunternehmer Christian Gärtner und Johannes Luschitz tüfteln an einem Gerät für die Küche, das Biomüll in echten Kompost verwandelt. “In 48 Stunden”, wie sie versprechen. Und so bequem wie möglich.

Geht es nach ihnen, ist die Herstellung von Kompost keine langwierige Geschichte mehr, sondern innerhalb kürzester Zeit vollbracht. Und unkompliziert und geruchslos soll sie obendrein sein. Ich lasse mir das von den beiden genauer erklären. Wie, bitte, soll das gehen?

#MüllistMist

#8 Maayke Damen, Partnervermittlung für Material

Börsen sind traditionsreiche Einrichtungen.

Moderne Börsen sind organisierte Umschlagplätze für allerlei: Waren, Dienstleistungen, Finanzprodukte oder Strom.

Die “Excess Materials Exchange” ist eine davon. Sie handelt mit Überschüssigem.

Maayke Damen, eine der Gründerinnen, erzählt, wie sie Unternehmen unterstützen. Credo: Der Abfall des einen, ist das Material, das ein anderer brauchen kann. Ich muss ihn nur finden.

Sie selber nennt die Plattform eine Partnervermittlungs-Agentur für Materialien aller Art.

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#3 Felicitas Frick, Ressourcenmine Waschmaschine (2)

Heute spüren wir nicht-politischen Fraktionen hinterher und staunen wie leicht im Recycling prozentuale Anteile möglich sind, von denen politische Parteien oft nur noch träumen können. Außerdem klären wir, ob das gut ist. Dazu besuchen wir Schredderanlagen, die groß sind wie Häuser. Wir begegnen dort Schredderleicht-, Schredderschwerfraktion und Schredderschrott.

Wir besprechen, was vom Bibliothekswesen zu lernen ist, wenn wir Materialien wiederverwenden wollen. Und wir unterhalten uns über unser aller Verständnis von “neu” und ob es nicht ein neues Verhältnis zu “neu” braucht, um Richtung Kreisläufe voranzukommen.
#MüllistMist

#4 Yvonne Lang, CIRCL  Materialdepot Gebäude

Heute geht es ums Bauen. Wir fangen bei einem einzelnen Gebäude an. Es steht in Amsterdam, direkt am Nahverkehrsknoten Amsterdam Zuid. Und gehört einer Bank. Soweit so normal.


Alles andere ist nicht ganz so gewöhnlich. 2017 fertiggestellt, ist es ein zirkuläres Gebäude. Schon der Name ist Programm – CIRCL. Kein Schreibfehler. Auf das “E” am Ende hat man einfach verzichtet, um Überflüssiges einzusparen.


Ich habe mich mit Yvonne Lang, Programm-Managerin bei CIRL getroffen, um mehr über das Gebäude und seine Besonderheiten zu erfahren. Und davon gibt es einige.

#MüllistMist

#5 Jana Pfeiffer,
Essen retten

Essen müssen wir alle. Die meisten von uns tun es auch noch gerne. Und das ist gut so.

Rechnerisch landet etwa ein Drittel der weltweit hergestellten Nahrungsmittel jedoch nicht auf Tellern. Wasser, Böden, Nutztiere, CO2 – der ganze Aufwand, um damit Müll zu produzieren?

Foodsharing ist aus der Haltung geboren, dass das nicht sein muss. In dieser Episode spreche ich mit Jana Pfeiffer. Sie ist eine der Gründerinnen des deutschlandweit ersten Foodsharing-Cafés. Sein Name: Raupe Immersatt. Tauchen Sie mit mir ein in die Welt des Essens und seiner Retter.

#MüllistMist

Eröffnungsfolge

Müll ist in unserem Leben allgegenwärtig. Und auch wieder nicht. Wir tun viel dafür, ihn nicht sehen, nicht riechen zu müssen. Doch dämmert uns langsam, das wird so nicht weitergehen: take – make – use – waste.

Ich bin Christoph Soukup. Ich starte hier mit dem Podcast #MüllistMist. Die Idee dazu trage ich seit langem mit mir herum.

Da hier zukünftig andere Menschen im Gespräch mit mir zu Wort kommen werden, gibt es zum Einstieg etwas Podcast-Philosophie.

#MüllistMist

#1 Harald Friedl, Circle Economy

Ich spreche heute mit Harald Friedl, bis vor kurzem Kopf des Amsterdamer Think Tanks Circle Economy. Unter anderem wird dort ein „Circularity Gap Report“ erstellt, der jährlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos erscheint.

Wir sprechen über diesen Bericht, die Lage der Weltwirtschaft im Hinblick auf Kreisläufe und wo die Ansatzpunkte für mehr Zirkularität liegen. Es erwartet Sie eine spannende tour d’horizon!

#MüllistMist

#2 Felicitas Frick, Ressourcenmine Waschmaschine (1)

In dieser Episode geht es um Waschmaschinen. Und zwar zerlegte. Felicitas Frick hat genau das im Auftrag eines Herstellers von Haushaltsgeräten getan: Waschmaschinen zerlegen.
Im Podcast erzählt sie, worauf sie dabei gestoßen ist; was mit ausrangierten Elektrogeräten heute eigentlich geschieht und was es sonst über „weiße Ware“ und deren Kreisläufe zu sagen gibt. Außerdem lernen wir eine Menge neuer, schmucker Begriffe.

Heute Teil 1 unter anderem zu Demontage, Urban Mining und Erstbehandlungsanlagen.

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